Straßenschreiber am Stock-im-Eisen-Platz.
Ruth Aspöck, Ilse Kilic, Rolf Schwendter und Irene Wondratsch schreiben Texte live und auf Wunsch des Publikums.
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.
"Normalerweise kommen die Leute zu den Lesungen, wir halten es umgekehrt: wir lesen und schreiben öffentlich.
So wie die Straßenmaler und -musikanten mieten 4 AutorInnen Plätze am Stephansplatz.
Allerdings musizieren oder malen wir nicht, sondern schreiben. Live und vor Publikum. Man kann sich von uns einen Text wünschen, sagt uns ein paar Worte, wovon der Text handeln soll, und wir schreiben ihn innerhalb von 10-20 Minuten.
Dann lesen wir ihn vor und der Zuschauer und -hörer kann ihn sich mit nach Hause nehmen. Ein handgeschriebenes Original und Unikat."
Ingrid Hoffmann - 16. Mai, 10:35
Der internationale Tag der Familie wurde 1993 durch eine Resolution der UN-Generalversammlung geschaffen und auf den 15. Mai festgelegt. Der Tag soll das Bewusstsein dafür schärfen, die Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft wahrzunehmen und die öffentliche Unterstützung für Familien zu verstärken. Es geht um die Rolle der Familie in der Gesellschaft, gesellschaftliche Gleichberechtigung, Recht auf freie Wahl des Ehepartners, um Frauen- und Kinderrechte und um den Schutz der Familie vor staatlichen Eingriffen.
Ingrid Hoffmann - 15. Mai, 08:36
„Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“
arabisches Sprichwort
Ingrid Hoffmann - 14. Mai, 09:19
Der Muttertag hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung. Die Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen.
Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt jedoch ihre Tochter, Anna Marie Jarvis. Sie veranstaltete in Grafton am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting.
Seit 1912 wurde der Muttertag international verbreitet:
1917 England und Schweiz
1918 Finnland und Norwegen
1919 Schweden
1923 Deutschland
1924 Österreich
1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag und erstmals am 3. Maisonntag 1934 als „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ begangen.
Seit 1949 wird am 2. Maisonntag der Muttertag in Österreich gefeiert.
Ingrid Hoffmann - 13. Mai, 09:28
Farenheit 451
das sind 232° Celsius, der Hitzegrad, bei dem Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt.
Ray Bradbury beschreibt 1955 in seinem Sience Fiction - Roman etwas in der Zukunft, was aber, wie uns die Geschichte lehrt, in der Vergangenheit auch schon vorkam. (z.B. Hitler. Und die Spanier bei den mexikanischen Mayas.)
Am 10. Mai 1933 wurde vom Staat der Nazis nahezu die gesamte Literatur vernichtete (Verbrennung der Bücher). Eine Ausstellung in München folgte 1937: „Entartete Kunst" (Expressionisten). Sie sollte der Bevölkerung Produkte v. Geisteskranken vor Augen führen. „Wenn die Kraft zum Kampfe um die eigene Gesundheit nicht mehr vorhanden ist, endet das Recht zum Leben in dieser Welt des Kampfes" („Mein Kampf", Adolf Hitler).
Die Endzeitstimmung der jungen Expressionisten war nicht passiv, sie traten aus der Traumwelt der Décadence heraus. Fast die Hälfte der expressionistischen Autoren war jüdischer Herkunft. Sie beschrieben sich immer wieder als Fremde und Heimatlose in einer ihnen fremden und feindlichen Gesellschaft.
(Gelesen in: Literarische Moderne - Rolf Grimminger und Jurij Murasov, rororo)
Ingrid Hoffmann - 10. Mai, 06:40
Befreiung von Mauthausen
blauer Efeu
rankt über
Stacheldraht im Geviert
aus dem Gugl
treibt
der Eisenhut und
draußen
lehnt
der Spaten
Rauch
steigt
aus dem Schornstein
der Wald ist
abgeholzt
© Ingrid Hoffmann
Ingrid Hoffmann - 5. Mai, 07:54
Die Presse frei! die Glocken lasst ertönen,
Und läutet Jubel überall!
Und ruft’s hinaus zu Deutschlands fernsten Söhnen;
Die Presse frei! Erstürmt der Freiheit Wall!
Was viele Jahre uns in Schach gehalten,
Was uns gedrückt, erniedrigt und empört,
Das hat des Volkes heldenmüthig Walten,
Das hat ein großer, schöner Tag zerstört.
Nun redet frei, und leget groß und offen
Die Wünsche Eures Herzens dar;
Der Feind der Freiheit ist zum Tod’ getroffen,
Und siegend steht, was edel, recht und wahr,
Mag sich des Herzens Feuerstrom ergießen!
Wir steh’n am Morgen einer neuen Zeit;
Kein Zensor kann Euch mehr den Mund verschließen;
Der einz’ge Zensor ist – die Redlichkeit.
Wohl manches Opfer habt Ihr zu beklagen,
Und manche Thräne fließt den Todten nach,
Die von dem Schwerte des Geschick’s erschlagen,
Erkämpft der Freiheit großen Tag.
Bringt sie zur Ruh’ – wischt Eure Thränen ab,
Und schreibet diese Worte auf ihr Grab:
Dies deutsche Bürgerblut wär’ nicht geflossen,
Hätt’ nicht Zensur des Volkes Mund verschlossen.
Ihr Fürsten aber all’ in Deutschlands Gauen!
Beherzigt dieses Tages große Lehr’.
Zum Bürger habt, zu Euerm Volk, Vertrauen,
Und gebt ihm willig freies Wort und Wehr.
Wollt Ihr des Volkes Bestes in der That,
So höret auch des Volkes treuen Rath,
Und laßt von dem, was Eure Schmeichler sagen
Euch nicht in schlimme Geistesfesseln schlagen.
Und Östreich, Du, Dein Banner seh’ ich glänzen,
Dein Adler steigt empor zum Sonnenlicht;
Bald wird ganz Deutschland Deine Stirne kränzen,
Wenn dort hinein des Tages Kunde bricht.
Reich’ mir die Hand! Du Volk so brav und bieder
Und lass’ uns Freunde, lass’ uns Brüder sein!
Ein Preuße jubelt mit Dir Freiheitslieder
Und mischt in deinen, seinen Jubel ein.
Friedrich Gerhard aus Danzig vom 15. 3. 1848
Mit dem Patent vom 15. 3. 1848 (PGS Nr. 29) hatte Kaiser Ferdinand I. die bis dahin in der Ära Metternich bestandene Pressezensur abgeschafft.
Wirklich in Kraft trat die Pressefreiheit erst mit der Dezemberverfassung 1867 und dem Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger RGBL 142 vom 21.12.1867.
Im Dritten Reich bemühten sich die neuen Machthaber, auch die Produktion und Distribution von Büchern unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Bücherverbrennung im Mai 1933 setzte ein deutliches Zeichen, Publikationsverbote für jüdische und politisch missliebige Autoren und Verleger folgten. Der Zweite Weltkrieg 1939–1945 brachte mit einem die Parteiverlage bevorzugenden Papierzuteilungsverfahren weitere Kontrollmöglichkeiten.
Ingrid Hoffmann - 3. Mai, 08:35
Bildungshunger und Wissensdurst machen nicht dick.
Autor(in) unbekannt
Ingrid Hoffmann - 27. Apr, 07:00